leftdot (1K)
Albert-Einstein-Gymnasium
Zeppelinstraße 50
71032 Böblingen
Telefon: (07031) 669 4443
Telefax: (07031) 669 4469

Zweite Befragung zur Unterrichtsqualität am AEG

Evaluation 2011/12 zeigt Fortschritte und weiteren Verbesserungsbedarf auf

Zwei Jahre nach der ersten Evaluation zur Unterrichtsqualität am AEG im Schuljahr 2009/10 hatte die zweite Befragung das Ziel zu überprüfen, inwieweit die als Konsequenz unternommenen Veränderungsmaßnahmen auch tatsächlich zu einer Verbesserung des Unterrichts geführt haben. Außerdem wurden auch einige weitere Aspekte von Unterrichtsqualität neu in den Blick genommen wie z.B. Medieneinsatz und -kompetenz sowie das Methodencurriculum. Die gegenüber 2009/10 deutlich gesteigerte Rücklaufquote der Online-Befragung bei Eltern (47%; +7%) und Schülern (73%; +32%) sowie die unverändert hohe Beteiligung der Lehrer (83%) zeugen vom großen Interesse der am Schulleben Beteiligten, durch ihr Feedback die Qualitätsentwicklung am AEG kritisch-konstruktiv zu unterstützen und zu begleiten.

Die wichtigsten Ergebnisse und die daraus abzuleitenden Konsequenzen sind:

1.) In einigen Bereichen, in denen bei der letzten Befragung Defizite aufgezeigt wurden, haben die als Konsequenz eingeleiteten Maßnahmen aus Sicht von Schülern und Lehrern erste messbare Verbesserungen erbracht: so gibt es z.B. mehr Feedback im Unterricht, die Leistungsanforderungen von KAs innerhalb einer Klassenstufe wurden durch mehr Absprachen unter Kollegen weiter vereinheitlicht und die Kriterien mündlicher Noten sind für Schüler transparenter geworden. Außerdem ist der Unterricht methodisch etwas abwechslungsreicher und die Lernatmosphäre durch wirksamere Maßnahmen bei Störungen konzentrierter geworden. Gleichwohl sind die erreichten Steigerungen der Werte meist noch nicht allzu deutlich und zum Teil auch auf noch nicht ganz befriedigendem Niveau. Von den Eltern werden diese Verbesserungen überwiegend noch kaum wahrgenommen.

2.) Medieneinsatz und Medienkompetenz werden von der großen Mehrheit aller Befragten am AEG als nicht befriedigend eingeschätzt. Die mediale Ausstattung sollte nicht nur deutlich ausgebaut, sondern auch deren zuverlässige Verfügbarkeit verbessert werden, damit insbesondere neue Medien im Unterricht häufiger und einfacher eingesetzt werden können. Auch sollte die Medienkompetenz der Schüler früher und breiter gefördert werden und die der Lehrer mehr geschult werden.

3.) Das am AEG in Form von Methodentagen durchgeführte Methodencurriculum ist – nicht zuletzt auch aus Sicht der Eltern – eine sinnvolle Einrichtung. Durchführung, Effektivität und Nachhaltigkeit müssen aber nach übereinstimmender Meinung von Schülern wie Lehrern sowohl durch eine inhaltliche und methodische Überarbeitung der Module als auch durch organisatorische Veränderungen unbedingt überarbeitet werden.

 

Die ausführliche Zusammenfassung aller Ergebnisse finden Sie hier als Initiates file downloadpdf-Datei.

 

Annelie Hasslinger, Dr. Tobias Ziegler