Juniorenmeister im Debattieren
AEG-Team ist deutscher Juniorenmeister im Debattieren!!!!
Wir gratulieren Selma Berg, Svenja Dürr, Johanna Homolka, Ana Lunev, Eileen Sattler und Franziska Seethaler (10c) zu ihrem Sieg in Chemnitz am 1. Juli 2006.
Sie haben seit November letzten Jahres 11 von 12 auf Englisch geführte Debatten gewonnen und sich im Finale mit den besseren Argumenten gegen die Vertreter des Landesgymnasiums für Hochbegabte durchsetzen können. Thema der Debatte war: This House would ask what you can do for your country and not what your country can do for you.
Geleitet wird die AG von Frau Pongratz und wir danken Frau Bilfinger für ihre tatkräftige Unterstützung.
An Inspector Calls
Kriminalistische Wirrungen an englischer Festtafel
English Drama Group mit "An Inspector calls"
Böblingen - Vergangenen Freitag und Samstag präsentierte die English Drama Group des Albert-Einstein-Gymnasiums ihr mittlerweile viertes Stück: "An Inspector calls" von J. B. Priestley. Schwarz gekleidete junge Männer mit Sonnenbrille lassen sich an den Instrumenten nahe der Bühne nieder. Mit dem Einsetzen flotter Musik öffnet sich der Vorhang und gibt den Blick frei auf ein englisches Wohnzimmer im älteren Stil. Mehrere Personen sitzen um eine vornehm gedeckte Tafel und unterhalten sich. Und schon befindet sich der Zuschauer mittendrin in der Verlobungsfeier von Sheila Birling (Erstbesetzung Ulrike Stierle, Zweitbesetzung Johanna Bader) und Gerald Croft (Stefan Smaczny), die beide aus wohlhabenden Industriellen-Familien stammen. Familienoberhaupt Arthur Birling (Philipp Smaczny) ist besonders erfreut über die anstehende Heirat, da er sich von dieser Verbindung finanzielle Vorteile und gesellschaftlichen Aufstieg verspricht. Sein Sohn Eric (Yasmin Weber/Adela Stevanovic) zeigt sich derweil weniger interessiert und schaut lieber noch etwas tiefer ins Weinglas, was seine Mutter Sybil (Daniela Burkett/Rebekka Konrad) mit verärgerten Blicken quittiert. In diese Feier platzt unerwartet ein Inspektor namens Goole (Sarah Koch / Hanna Wallach), der Untersuchungen zum Selbstmord eines jungen Mädchens anstellt. Nach und nach entpuppt sich, dass jeder der Anwesenden das Mädchen gekannt hatte und dank der eindringlichen Fragen des Inspektors kommt heraus, in welcher Beziehung sie zu dem toten Mädchen standen. Jeder muss zugeben, dass er eine Mitschuld an ihrem Selbstmord trägt. Immer sicherer wird sich der Zuschauer, das Spiel der Anwesenden durchschaut zu haben - nur um zu guter Letzt mit einer überraschenden Wendung wieder in Verwirrung gestürzt zu werden.
Die drei Akte des Stücks spielen an einem Abend des Jahres 1912 in der fiktiven nordenglischen Stadt Brumley. Alter Kram, könnte man meinen, wenn man hört, dass der englische Schriftsteller J. B. Priestley sein Werk bereits 1944 zu Papier brachte. Doch da muss man sich von der Theatergruppe am Albert-Einstein-Gymnasium eines Besseren belehren lassen. Beachtlich sind die schauspielerischen Leistungen der Truppe, die sich komplett selbst finanziert. Belohnt wird sie dafür nach der Aufführung mit minutenlangem Applaus. Rebekka Konrad (13. Klasse), die am Samstagabend Mrs Sybil Birling Leben einhauchte, verrät: "Das ist nun das dritte Stück in dieser Besetzung. Wir haben mit den Proben zwar schon im Oktober angefangen, richtig intensiv haben wir aber erst in der letzten Zeit geübt. Das war manchmal ganz schön stressig, weil einige von uns bald ihr Abitur machen und daher schulisch ziemlich eingespannt sind."
Bettina Klett, Regisseurin, Designerin und Managerin in einer Person, zeigt sich zufrieden. Einzig ihre Stimme hat während der vielen Vorbereitungen etwas gelitten, wie sie mit heiserer Stimme erklärt. Musikalisch begleitet wurde das Theaterstück von Tobias Becker (Komposition und Keyboard), Jonathan Günak (Schlagzeug), Julius Schlecht (Bass), Ralf Bodenberger (Gitarre), Markus Land (Saxophon) und Peter Mayer (Trompete). Mit ihren Stücken sorgten sie für Auflockerung und Spannungssteigerung zwischen den einzelnen Akten. Natürlich durfte auch ein kleines Bonbon zum Schluss nicht fehlen: Jeder Zuschauer darf am Schreibwettbewerb der English Drama Group teilnehmen und die letzte aufklärende Szene des offen endenden Stücks selbst verfassen. Den gelungensten Versionen winken dafür jeweils zwei Kinogutscheine.
bb-live / Kultur / 31. Januar 2006
Zweiter Preis für SMV-Homepage
Übersichtliche Darstellung und klare Struktur gefragt
Böblingen - Der "BB-Award" 2005 für die beste nicht kommerzielle Homepage in der Stadt geht an die Böblinger Feuerwehr. Auf den zweiten Platz kam die SMV des Albert-Einstein-Gymnasiums, Dritter wurde der Harmonika-Spielring.
gekürzte Darstellung (bb-live 10. 02. 2006)
Den zweiten Preis und damit 300 Euro bekam die Schülermitverwaltung (SMV) des Albert-Einstein-Gymnasiums (AEG). "Wir wollten ein bisschen frischer und jugendlicher auftreten als die AEG-Schulseite", sagte Schülersprecher Julius Schlecht, der neben der Homepage auch schon das Schul-T-Shirt gestaltet hat. "Gleichzeitig soll die Seite nicht aufdringlich sein. Ohne Schnickschnack." Bei einer ruhigen Aufmachung bietet die Homepage jede Menge Informationen rund um die SMV, die Aktionen der SMV-Arbeitskreise, Projekt- und Seminartage. "Kurze, treffende und gut formulierte Texte in einem dynamischen und frischen Design", lobte die Jury.
"Wir müssen uns immer stärker mit dem Internet auseinandersetzen", sagte OB Vogelgsang bei der Preisverleihung. "Mit dem Internetpreis sollen gute und sinnvolle Nutzungen des Mediums gewürdigt werden. Das wollen wir fortsetzen."
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